Sonntag, 19. November 2017

Wochenrückblick 46/2017


So sah es Anfang der Woche am frühen morgen aus, ein kalter Tag brach an und so war auch die komplette Woche, einfach nur kalt. Regen und Schnee wechselten sich ab, aber mehr als ein paar cm Schnee wurden es bis jetzt noch nicht. Doch man merkt, dass der Winter kommt und wir auf  Dezember zu gehen. Da wir diese Woche ja weg waren, wurden hier noch keine Plätzchen gebacken und auch die weihnachtliche Deko hat noch keinen Einzug gehalten, noch nicht einmal Winterdeko. Mal sehen ob sich das kommende Woche ändern wird.

 ---

Gesehen: Gestern Abend eine Reportage über die Kelly Family die ziemlich lange ging. Ich fand deren bisherigen Weg sehr interessant und speziell.

Gehört: Im Mannheimer Schloß die Führung per Audioguide. So spät im Jahr gibt es wohl kaum noch Führungen, da es auch kaum Besucher gibt. Somit kommt man aber in jedem Raum mit der Aufsicht in Kontakt, was ja auch was hat.

Gelesen: "Das Glück der handgemachten Dinge" von Marina Boos. Das Buch wurde ja letztes Jahr in sämtlichen Blogs vorgestellt und ich muss somit nichts mehr über den Inhalt berichten. Ich habe zuerst das Weihnachtsbuch aus der Reihe gelesen und fand das damals nicht so toll. Der erste Band den ich aber nun bekommen habe gefiel mir recht gut. Da gab es auch eine Geschichte und war nicht nur eine aneinander Reihung von Basteleien. Vielleicht hätte ich mit dem ersten Band beginnen sollen. *g*


Gemacht: Gestern habe ich fleißig Adressen für den zweiten Adventskalender geschrieben, nun geht es nächste Woche an die Karten und dann dürfen sie sich irgendwann auf die Reise machen. Hier sind weitere zwei Karten angekommen - so schön!

Gewerkelt: Weiteren Papierdraht gebogen.

Gestöhnt: Über die anschließende Klebeorgie.

Gelacht: Wir waren diese Woche in einem dieser German-Souvenirladen und haben uns mal den Querschnitt aus deutschen Produkten etwas genauer angesehen. Da gab es Bunzlauer Keramik, Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald, diverse Weihnachtskugeln als Motorräder, Muffins, Küchengeräten etc - und ich fragte mich, ob das wirklich viele Deutsche am Baum hängen haben. Wahrscheinlich genauso viele wie Holländer diese Holzschuhe zur Deko haben.*g*
Es gab dann noch Schweizer Messer und Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge. Wir haben geschmunzelt und uns gefragt, was wir wohl so ausstellen würden, wenn wir einen solchen Laden ausstatten müssten.
Und dann fand ich diese Woche unheimlich lustig, dass dem Mann beim Wocheneinkauf der Einkaufswagen samt Einkaufszettel abhanden gekommen ist und er ihn auch nicht mehr gefunden hat. Lustig - vor allem was einem da noch einfällt, was unbedingt eingekauft werden muss.


Geärgert: Über na was wohl? Genau - die Zeitung! Aber auch das könnte man eigentlich unter Gelacht aufschreiben. Am Montag hat sich der Mann beschwert, dass wir letzten Samstag keine Tageszeitung bekommen hätten, obwohl das ja angekündigt worden ist. Dort hat man ihm dann zig mal angeboten die Samstagsausgabe am Montag nach zu liefern. Da war selbst der Mann etwas angesäuert, denn wer will denn da noch Nachrichten vom Samstag lesen? *g*
Tata, die Zeit wo wir weg waren kam die Zeitung jeden Tag. Am Samstag als wir wieder da waren aber nicht. Seufz! Wir müssen ja immer anrufen, damit die Ausgabe nachgeliefert bzw. gutgeschrieben wird, aber da war über Stunden kein Durchkommen. Also hat der Mann die Zeitung beim Wocheneinkauf gleich mit gebracht.
Um 14.00 kam dann der Nachbar, dem das Ganze auch ziemlich stinkt, vorbei und hatte einen Arm voll Zeitungen mit, da er ins Verlagshaus gefahren ist, sich beschwert hat und für die komplette Straße gleich die Zeitungen mitgebracht hat.
Heute morgen um zehn klapperte dann der Briefkasten. Ja, wir haben nun drei Samstagsausgaben und zweimal bezahlt. Grrr!!!!


Gefreut: Über den tollen Tag am Mittwoch in Heidelberg, der war einfach perfekt - wenn auch etwas kalt!

Gebacken: Ich habe den noch vorhandenen Quark zu Käsekuchen verarbeitet und was auch immer da schief ging, der ist sehr, sehr niedrig geworden.
Der Sohn musste auf eine Geburtstagsparty und hat die frisch gekauften Bananen zu Kokos-Bananen-Muffins verarbeitet.


Ein paar sind noch übrig, die gehen mit zur Uni und hier gibt es morgen wohl einen Apfel als Vesper im Büro.

Gekauft: Jetzt fragt ihr Euch bestimmt was ich aus Heidelberg/Mannheim mitgebracht habe. *g*
Im Büro gibt es einen neuen Kaffeeautomaten mit Kapseln den die Kolleginnen ganz toll finden und deshalb dürfen sie sich über die Limited Edition von "Confetto Snowball" freuen.
Ansonsten gab es ein paar Kleinigkeiten wie ein Weihnachtsbastelbuch und diverses Bastelmaterial. Wenn man so rumschlendert kann man viele Schnäppchen machen.

Gewesen: Beim Zahnarzt (einem Neuen) und der hat bestätigt was ich schon befürchtet habe, dass der Zahn ein Krönchen braucht, denn diese Flickschusterei hat auf Dauer keinen Wert. Seufz, da hätte ich wohl schon eher den Zahnarzt wechseln sollen (mit meinen Zähnen bin ich sehr heikel, umso mehr ärgert mich das)!
Dann kam der Kurzurlaub, auf der Rückfahrt waren wir nochmals beim Schweden (andere Filiale), wo der Stoff natürlich auch ausverkauft war und das Wochenende verbrachten wir im Haus, denn für diese Woche hatten wir eindeutig genug von der kalten Luft.

Liebe Grüße
Manu

Samstag, 18. November 2017

Kaffee oder Tee (24)



Zurück aus unserem Kurzurlaub kann ich Euch sagen, es war eisigkalt so viel Zeit vor der Türe zu verbringen und deshalb hieß es diese Woche Tee, Tee und nochmals Tee zum Aufwärmen.


Verbracht haben wir unsere Auszeit in und um Heidelberg. Am Mittwoch war es bereits kalt, aber die Sonne lachte vom Himmel und ab und an wärmte sie sogar etwas.


Mit der historischen Bergbahn ging es nach ganz oben zum Königsstuhl. Trotz Kälte und unter der Woche waren wir nicht ganz allein. Die Wolken lösten sich nach und nach etwas auf, so dass wir einen schönen Ausblick bekamen.


Dann ging es auf dem selben Weg wieder runter und wir besuchten das Heidelberger Schloss. Mein erster Gedanke war, was für eine riesige Burganlage.



Ich verschone Euch mit Daten und zeig Euch nur noch kurz das riesige Weinfass mit Tanzboden und einem Fassungsvermögen von 200.000l.


Im Apothekermuseum konnten wir uns anschließend etwas aufwärmen und an einigen Kräutern schnuppern. Bei manchem Apotheken dachte man, kommt mir sehr bekannt vor... ! Denn so alte Apothekeneinrichtungen gibt es in der großen Stadt auch noch zu sehen. Wahrscheinlich wurde das Inventar immer weiter gegeben.


Am späten Nachmittag bummelten wir durch die Altstadt, besuchten die Alte Brücke und das Café Gundel. Und am Abend verabschiedeten wir uns dann mit diesem schönen Anblick von Heidelberg.


Die Nächte verbrachten wir dann in Mannheim in einer Altbauwohnung in der Nähe vom Wasserturm.

Von hier aus war die Stadt gut zu Fuß zu erkunden. Vorbei ging es an schönen Häusern,...


 ... zum Mannheimer Schloss mit seinen 600 Zimmern. Es ist das drittgrößte Schloss in Deutschland, was mir bis dahin gar nicht bewusst war. Es sind nur ein paar einzelne Zimmer zu besichtigen, aber man bekommt einen Einblick wie groß das Schloss gewesen ist. Mann kann durch zwei Fernrohre schauen und bekommt dann zu sehen wie der Schlossgarten damals angelegt war. Wahnsinn - und heute stehen da überall Häuser!
Im rechten Teil des Schlosses befindet sich heute ein Teil der Uni und die Bibliothek.


Wir haben sämtliche Quadrate der Arbeiterstadt erkundet, toll gegessen und Tee getrunken. Wir haben viele, viele Läden gesehen und besucht und am Abend sind wir immer am beleuchteten Wasserturm vorbei gekommen.


Schön war's, aber eisigkalt!

So, nun wisst Ihr weshalb es hier so ruhig war diese Woche, nächste schau' ich dann wieder bei Euch vorbei und lass auch das eine oder andere Wort zurück. Habt lieben Dank für die vielen Kommentare am Dienstag, ich hab' mich über jeden einzelnen riesig gefreut und werde die Fragen noch beantworten.

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt bei Andrea!

Dienstag, 14. November 2017

Kleines Adventsmitbringsel

Jedes Jahr im November mache ich mir so meine Gedanken was denn die Kolleginnen im Büro bekommen. Es soll nur eine Kleinigkeit sein, nicht viel kosten und auch nicht allzu aufwendig sein, denn es werden immer mehr - dieses Jahr benötige ich schon 7 Geschenke!


Ich habe noch weißes Geschenkpapier mit roten Sternen und das fand ich total hübsch für ein Sternenlicht, vielen auch als Waldorflampe bekannt.


Also habe ich das Papier auf der Arbeitsplatte in der Küche ausgebreitet und fleißig mit Öl eingepinselt. Wenn Ihr das Papier mit Öl einpinselt wird die Lampe nachher transparent und das Kerzenlicht leuchtet schöner durch. Aber Achtung kein Olivenöl benutzen, denn da kann es sein, dass es dann ranzig riecht, also lieber neutrales Sonnenblumenöl benutzen.


Die Anleitung findet Ihr auf YouTube, einfach "Waldorflaterne" eingeben und schon bekommt ihr die Faltanleitung. Ich habe immer Papier in der Größe 30 x 30 genommen und dann experimentiert wie hoch die Laterne werden soll damit ein Teelichthalter vom Schweden reinpasst.


Als ich die ideale Größe hatte ging das Ganze ziemlich flott von der Hand, es eignet sich also wunderbar als schnelle Geschenkidee in der Advent- und Weihnachtszeit.




Mit der Verpackung hatte ich dann so meine Schwierigkeiten, denn wenn man das Teelicht reinstellt ist es nicht mehr ganz so stabil. Auch dicke Kartonunterlage war nicht optimal, da das Glaslicht immer hin und her rutschte.



Nun habe ich mich dazu entschieden die Faltlaterne auf den jeweiligen Schreibtisch zu stellen und das Glaslicht daneben. Zusammen mit Kerze und etwas Schokolade in Folie verpackt und mit Sternchen und etwas Deko aufgehübscht schaut es auch ganz gut aus. So ist die Aufmerksamkeit nun zweiteilig, aber nichts kann kaputt gehen.

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Und als ich den Beitrag fertig hatte, habe ich die aktuelle Landlust durchgeblättert die der Mann mir vom Getränkeeinkauf mitgebracht hat. Und was sehe ich da??? Einen Beitrag über diese Laternen, und ein Beispiel wie sie in Klein mit Lichterkette aussehen, allerdins wird dort Transparent- oder Architektenpapier benutzt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Kolleginnen den Beitrag nicht auch lesen. *g*

Das ganze geht heute zum Creadienstag, zum Weihnachtszauber 2017, zu Nicole und zu Bettina!

Sonntag, 12. November 2017

Wochenrückblick 45/2017



Das Kalenderbild passt heute wunderbar, denn auch hier hat es am Nachmittag dicke Schneeflocken vom Himmel geweht. Ein richtiger Wintersturm kam auf und morgen sollen wir dann 10cm Neuschnee haben, warten wir's mal ab. Nächste Woche haben der Mann und ich frei und auch schon ein paar Pläne, es wird vielleicht etwas stiller hier auf dem Blog sein.

---

Gesehen: Auch letzte Woche wieder den Tatort, und weil so viele gefragt haben: Ich fand ihn jetzt gar nicht mal so schlecht, war ja auch mit meiner Lieblingsermittlerin. *g*
Aber ich habe heute eine gute Alternative zum Fernsehen gefunden. Wir waren im "Alten Lager" und haben dort die erste Manufaktur besichtigt. So nach und nach entsteht auf dem alten Bundeswehrgelände "Albgut - ein Land vor 100 Jahren", wo es viel alte Handwerkskunst zu sehen gibt, und bereits jetzt wird hier immer Montags das alte Kasernen-Kino zum Leben erweckt.


Natürlich mit Filmen aus der guten alten Zeit.


Das ist doch mal eine witzige Idee und Alternative zum Fernsehprogramm, oder?

Gehört: Die Songpoeten.

Gelesen: Diese Woche im Bilderbuch für Große geblättert: "Best of Interior" und "Inselwinter" begonnen. Ich dachte ich bring' mich etwas in Winterstimmung mit einem Buch von der Nordsee, die Vorschau jedenfalls hat mich das vermuten lassen. Aber das Buch spielt in den USA und hat irgendwie so gar nichts mit meinen Wintergefühl zu tun gehabt - nun habe ich es ungelesen zur Seite gepackt.


Gemacht: Ich habe mir nochmal intensiv Gedanken über meine Weihnachtskarten gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, so ganz ohne geht es wahrscheinlich doch nicht. Also habe ich mal bisschen rum experimentiert. Dann habe ich die Fensterbank etwas umgestaltet und mit dem Mann Pläne für den Hobbyraum geschmiedet und die sind inzwischen so gut wie ausgereift. Jetzt müssen wir mal noch über den Zeitplan sprechen.

Gewerkelt: Den Winterkranz habe ich Euch ja bereits gezeigt und ansonsten war ich fleißig am Falten, denn die Kolleginnen werden am Nikolaustag immer mit einer Kleinigkeit überrascht. Und da wir ja wieder eine neue Kollegin gekommen haben, benötige ich inzwischen sieben Geschenke.

Gelacht: Die Tochter hat diese Woche so einiges mit ihren BFD-Kindern erlebt und als sie uns erzählte wie einer im Hüpfburgenland den Stecker zog und der Riesenfrosch in sich zusammengefallen ist, da musste ich doch lachen. Ja, ich weiß Schadenfreude... - und es gab auch mächtig Ärger. Ansonsten hat sie vom Fahrsicherheitstraining erzählt und das fanden wir auch sehr lustig. Sie hatten einen alten Bus zur Verfügung, aber es waren auch Studenten von Porsche dort und ihr ahnt was die für ein Fahrzeug hatten... *g*

Gefreut: Über weitere Herbstpost von Burgi. Hab' nochmals ganz lieben Dank, die Karte ist eine richtig freundliche Herbstkarte und beinhaltet ein schönes Gedicht.


Geärgert: Ihr glaubt es nicht, auch diesen Samstag wieder keine Zeitung im Kasten. Der Mann hat angerufen und die Zeitung sollte nachgeliefert werden, was aber weder beim Nachbarn noch bei uns geschehen ist. Also werden wir uns am Montag wieder beschweren!

Gekauft: Die erste Amaryllis in diesem Jahr und ansonsten war ich in keinem Laden wo es was zu kaufen gegeben hätte.

Gewesen: Wir hatten eine Schulung vom Betrieb aus (und es werden noch einige folgen), ich war beim Friseur und ganz toll war gestern der Besuch im Escape Room. Man kann darüber ja nicht so viel erzählen, sonst wissen die nächsten ja was zu tun ist. Aber es gab mächtig viel zu erraten und wir haben nach 62 Minuten den Täter ermittelt. So schaut es übrigens bei Sherlock im Arbeitszimmer aus:


Dann war ich in der Gärtnerei, beim Geburtstag und heute morgen bei der schönen Manufaktur die neuesten Trends in Sachen Walkstoffe ansehen.

Gebacken: Diese Woche hat der Sohn leckeren Butterkuchen gebacken. So langsam vermute ich ja eine Rezepte-Austausch-Börse an der Uni. Aber ich find's gut und bin immer für neues zu haben.


Liebe Grüße
Manu

Samstag, 11. November 2017

Kaffee oder Tee (23)

Der Tag startete mit der Lieblingssorte Tee die da lautet "Romantische Träumerei" und total lecker schmeckt. Die passende Tasse für das Herbsthandarbeitsbingo habe ich zufälligerweise auch erwischt. *g*


Heute lautet die Aufgabe: "Am Martinstag handarbeiten" und somit habe ich heute morgen etwas Sternchenstoff und Plüsch zur Hand genommen um den Türkranz von hier etwas winterlich zu gestalten.


Da mir die Handschuhe von hier so gut gefallen haben, habe ich sie dieses mal nicht in mausgrau sondern bunt nachgearbeitet.  Etwas Band von den Adventsmützchen war auch noch da und fertig sind sie.


Dann habe ich noch etwas Dekokram gesucht, im Garten etwas Grün geklaut und alles mal Probe gelegt.


Nun darf der Kranz wieder an der Tür hängen und es ist etwas Winter am Ende der Straße eingezogen. So nach und nach verschwindet nun die Herbstdeko und etwas wird winterlich.


Beim aussortieren im Hobbyraum habe ich noch etwas Wolle in Brombeere gefunden die mir eigentlich ganz gut gefällt und die schon gut abgelagert ist (ich besitze sie schon seit fast 30 Jahren - ups!). Es sollte mal eine Jacke für meinen Vater werden. Vorder- und Rückenteile waren bereits fertig und dann... Hat es dann zu Damenhaft ausgesehen? Keine Ahnung, auf alle Fälle wurde alles wieder aufgerippelt und nun liegt die Wolle immer noch da. Ich habe mal ein paar Maschen angeschlagen und bin nun am Überlegen ob es ein warmes Wintertuch geben soll oder einen Loop?


Und während ich darüber nachdenke stricke ich einfach noch ein paar Runden an meinem Langzeit- und Zwischendurch Projekt dem Frühjahrstuch.


Habt Ihr heute auch gehandarbeitet? Oder schon für Weihnachten gebastelt? Ich werde heute Abend weitermachen, denn nachher werden wir noch einen Familienausflug in den Escape Room der großen Stadt mache.

Dies ist nun das bisherige Ergebnis von meinen Herbsthandarbeitsbingo.


Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt bei Andrea!

Freitag, 10. November 2017

Freitagsfrage Nr. 12 - Der Weihnachtsbaum

Immer wieder zur Weihnachtszeit stellt sich hier die Frage: Weihanchtsbaum - ja oder nein? Für mich gibt es bis jetzt immer nur eine Antwort und die lautet: JA!!!
Aber es gibt jedes Jahr wieder eine Diskussion und in dem Zusammenhang immer die gleichen anderen Fragen, von denen ich hier mal berichte, denn so arg lang ist das ja nicht mehr bis Weihnachten.


1. Sägt man wirklich wegen Weihnachten einen ganzen Baum um? Für uns ist es deshalb immer wieder die selbe Frage, weil wir ja nun nicht wie in der Stadt (etwas unpersönlicher) zum Baumarkt fahren, einen Glühwein trinken und dann ein bereits verpackten Tannenbäumchen mitnehmen. Nein, wir wohnen nicht weit vom "Weihnachtsbaum Züchter" entfernt und wir sehen den Bäumchen das ganze Jahr beim wachsen zu.


Wie lange es dauert bis so ein Bäumchen die perfekte Größe hat und auch wie die Bäume gepflegt werden, denn die wachsen ja nun nicht einfach gleichmäßig in den Himmel. Nein, da braucht es etwas Unterstützung damit die Zweige alle gerade wachsen.


Diese Abstandshalter müssen immer wieder überprüft und umgehängt werden .


Und nun versteht ihr vielleicht unsere Gewissenbisse jedes Jahr.

2. Haben wir uns dann geeinigt lautet die nächste Frage, was das Bäumchen kosten darf. Und wenn ihr seht wie liebevoll die aufwachsen, dann könnt Ihr Euch denken, dass die nicht so günstig sind.
Eigentlich ist der Weihnachtsbaumkauf hier wie wenn man einen Hund vom Züchter kauft. Man bekommt eine Belehrung wie man ihn Pflegen muss, wie lange es dauerte bis er so groß wurde und das man das Bäumchen auch Ehren muss.

3. Wenn man den Baum noch bei Jemanden kauft der ihn mit dem Mond geschlagen hat, dann bekommt man auch gleich noch einen Vortrag mit wie es sich mit dem Nadeln verhalten wird und das man einen Weihnachtsbaum nicht einfach so absägen kann nur weil jetzt eine Woche vor Weihnachten ist.

4. Steht er denn, kommt wie jedes Jahr die Frage auf: Mit oder ohne Lametta?
Da gibt es hier sehr unterschiedliche Meinungen und um dem Ganzen aus dem Wege zu gehen wurde vor einigen Jahren beschlossen, es gib ein Jahr Lametta am Baum und im darauf folgenden Jahr nicht mehr. Damit das alles seine Ordnung hat, wird das in der Kiste mit dem Weihnachtsschmuck auf einen Zettel vermerkt. Ja, auch wir haben unsere Eigenheiten. *g*


5. Und wenn dann Weihnachten vorbei ist, was geschieht dann mit dem Baum? Vor einigen Jahren gab es da eine ganz klare Antwort: Der Baum kommt zu den Eseln. Ein ehemaliger Nachbar hatte zwei Esel und für die sind die Tannennadeln wie für uns Menschen Pralinen - und wieso sollten wir das ihnen nicht gönnen, ist doch schön wenn der Baum noch eine Funktion hat. Die letzten Jahre gab es aber keinen Esel mehr, oder aber an Silvester bereits keine Nadeln mehr am Baum. Seufz!
Somit wird er immer von der Jugendgruppe des Sportvereins eingesammelt und es gibt ein Winterfeuer.


Jetzt kennt Ihr meine Gedanken wenn ich hier an der Tannenbaumlichtung vorbei spaziere. Wie ist das eigentlich bei Euch mit dem Weihnachtsbaum?


Liebe Grüße
Manu

Donnerstag, 9. November 2017

Kirsch-Schoko-Kuchen oder das wandelbare Rezept


Hier seht Ihr einen Heidelbeerkuchen aus der kleinen Springform. Das Rezept ist von einem Kirsch-Schoko-Kuchen und wird von mir immer wieder abgewandelt. Ich stelle heute mal das Original Rezept für eine normale Springform ein und zeig' Euch wie ich es abwandle.


Kirsch-Schoko-Kuchen

Zutaten:

200g Margarine
175g Zucker
1P. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
125g Mehl
1TL Backpulver
100g ger. Blockschokolade
100g abgezogene Mandeln

1 Glas Kirschen

Für den Rührteig die Margarine schaumig rühren und nach und nach alle Zutaten dazu geben bis auf die Kirschen. *g* So lange rühren bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Danach den Teig in die gefettete Springform geben und das Glas Kirschen darauf verteilen.

Das Ganze wird dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 35-45 Min. gebacken.



Und so wandle ich das Rezept ab:

Für Nussallergiker: Die 100g Mandeln einfach durch 100g Mehl ersetzen.

Für kleine Haushalte: Eine kleine Springform nehmen und das Rezept halbieren. Ebenso wenn nur noch ein halbes Glas Kirschen als Rest da ist.

Für Heidelbeerliebhaber: In dem Fall einfach die Kirschen durch Heidelbeeren ersetzen.

Für Weihnachten: Etwas Rum Aroma oder Lebkuchengewürz dazu geben und evtl. andere Früchte nehmen.

Für Feste: Man kann den Kuchen auch mit etwas Kakao noch dunkler machen und nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen, einen Sahnerand mit dem Spritzbeutel tupfen und etwas Schokoraspel drüber streuen.

Für Kindergeburtstage: Geht auch super als Muffins, dann allerdings schauen ob die Backzeit verkürzt werden muss.

Ihr seht mit dem Rezept kommt man ziemlich weit.

Ich nehme übrigens meistens fertige Schokoraspel und statt dem Päckchen Vanillezucker immer einen 1EL aus der Großpackung da ich keine Tütchen mehr besitze.



Hier wurde wie folgt abgewandelt: Statt Kirschen wurden Heidelbeeren genommen, statt Blockschokolade Raspelschokolade. Statt Mandeln Mehl und es wurde eine kleine Springform benutzt weil uns das locker reicht.




Kuchen hat nur wenige Vitamine, daher muss man relativ viel davon essen!


Liebe Grüße
Manu